Über einen Prostatakrebsfall hinausblicken – Eine menschliche Geschichte

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Stichworte: KrebsProstatakrebs

Ein 76-jähriger Patient suchte die urologische Abteilung auf, nachdem er sich einer Blutuntersuchung unterzogen hatte und einen erhöhten PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) von 7 ng/ml aufwies. Dieser Wert war nicht zu hoch, um eine maligne Erkrankung zu bestätigen, aber auch nicht zu niedrig, um bis zur nächsten Nachuntersuchung zu warten. Aufgrund des grenzwertigen PSA-Wertes war eine Magnetresonanztomographie (MRT) angezeigt, um ein Adenokarzinom oder andere mögliche Läsionen der Prostata auszuschließen. Es wurde ein multiparametrisches MRT-Protokoll der Prostata durchgeführt, das eine gewichtete T2- (T2w), eine diffusionsgewichtete (DWI) und eine dynamische Kontrastmittelaufnahme (DCE) umfasste, die für die Erkennung von Anomalien in der MRT der Prostatasegmente entscheidend ist.

Fortgeschrittene MRT-Techniken zur Segmentierung der Prostata

Der radiologische Befund zeigte eine dominante Indexläsion mit einer fokalen T2-Signalanomalie in der rechten peripheren Zone (PZ). Die DWI-Sequenz zeigte eine eingeschränkte Diffusion, die mit einer PI-RADS-4-Läsion übereinstimmte. Bei der Standard-Blindbiopsie wurde in insgesamt sechs Zylindern ein Prostataadenokarzinom nachgewiesen. Der Studienpatient hatte daher einen Gleason-Score von 7 (4+3), was ein hohes Risiko für klinisch signifikanten Prostatakrebs bedeutet.

Alle oben genannten Befunde wurden mit konventionellen Methoden und der qualitativen radiologischen Befundung ermittelt. Eine präzise Segmentierungsanalyse der Prostata erfordert hochspezialisierte Kenntnisse der Physiologie und Pathologie der Prostata. Selbst bei Anwesenheit erfahrener Radiologen ist die Interpretation aufgrund der enormen Menge an MRT-Daten sehr aufwändig, was zu Verzögerungen bei der Beurteilung von Prostatakrebs-Fallstudien führt. Im vorliegenden Fall musste der Patient einen Monat warten, bis er eine bestätigte Diagnose erhielt und mit der Behandlung beginnen konnte.

Aktueller Behandlungsverlauf bei Prostatakrebs

Aktueller Behandlungsverlauf bei Prostatakrebs

 

Wie KI-gesteuerte Prostatasegmentierung klinische Arbeitsabläufe verbessert

Gibt es eine Möglichkeit, die Diagnose von Prostatakrebs zu vereinfachen und die Prostatasegmentierung zu verbessern? 

Die Plattform QP-Prostate® ist eine FDA 510(k), UKCA und CE-zertifizierte KI-Lösung, die in die Krankenhausumgebung integriert ist, um die MRT-Befundung der Prostata zu beschleunigen und eine automatisierte Prostatasegmentierung zu ermöglichen. Die Lösung bietet:

  • QP-Prostate® führt eine multiparametrische Analyse der Prostata durch und bietet eine automatisierte regionale Organsegmentierung der Prostata, einschließlich der Übergangs- und Zentralzone (TZ + CZ), der PZ und der Samenbläschen. 
  • Diese Lösung ist durchgängig in das Picture Archiving and Communication System (PACS) integriert und macht Prostata-MRTs in der Radiologie auf vielen Ebenen lesbar. 
  • Es wurde entwickelt, um die Genauigkeit und Effizienz durch die Automatisierung von Nachbearbeitungsaufgaben, die Bereitstellung objektiver Messungen und die Beschleunigung der Segmentierungs- und Berichtszeiten zu erhöhen. 
  • QP-Prostate® bietet eine zweite Meinung, die die Variabilität innerhalb und zwischen den Lesern verringern könnte.

Mit der Integration von QP-Prostate® Lösung in diesem Krankenhaus hätte sich der Klinikaufenthalt dieses 76-jährigen Mannes um 10 bis 20 Tage verkürzt und sein Behandlungsplan hätte folglich früher begonnen.

Quibim im aktuellen Behandlungsverlauf bei Prostatakrebs

Quibim im aktuellen Behandlungsverlauf bei Prostatakrebs

Verbesserung der Prostata-MRT-Analyse mit KI

QP-Prostate® bietet eine grundlegende Änderung in der Prostatasegmentierung und der Prostata-MRT-Diagnostik, erhöht die Genauigkeit und Effizienz und beschleunigt die Patientenbehandlung.

Wichtige MRT-Befunde und Ergebnisse der Prostatasegmentierung

 

Abbildung 1. Repräsentative Bilder aus den MR-Sequenzen, wobei a) das T2w-Axialbild, b) die DWI-Sequenz und c) die DCE-Sequenz.

Abbildung 2. T2w-MRT mit überlagerter anatomischer Segmentierung der Prostatadrüse (zwei verschiedene anatomische Schichten). Die verwendete Farbkarte ist rot für TZ + CZ, grün für PZ und blau für Samenbläschen.

Fallstudie 3

 

Abbildung 3. ADC (scheinbarer Diffusionskoeffizient) (a), Ktrans (Volumentransferkonstante vom Plasmakompartiment zum extravaskulären Extrazellulärraum) (b), kep (Geschwindigkeitskonstante für den Transfer zwischen Extravaskularraum und Blutkompartiment) (c) und ve (Volumen des Extrazellulärraums pro Volumeneinheit des Gewebes) (d) werden automatisch berechnet und als Überlagerung zum T2w angezeigt, wobei Rot einem hohen Wert und Blau und Violett einem niedrigen Wert zugeordnet sind.

Die Implementierung einer automatisierten Prostatasegmentierung und einer KI-gesteuerten Prostata-MRT-Analyse verbessert die Genauigkeit der Prostatasegmentierung erheblich, optimiert die Arbeitsabläufe bei Fallstudien zu Prostatakrebs und reduziert Verzögerungen bei der Diagnose. QP-Prostate® verändert die Art und Weise, wie MRT-Bilder von Prostatasegmenten analysiert werden, und führt letztlich zu einer besseren Patientenversorgung und zeitnahen Behandlungsentscheidungen.

 

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